Projektübersicht

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„Elias“ gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Oratorienwerken der Musikliteratur. Wie viele andere Werke der geistlichen Musik wird auch der "Elias" inzwischen überwiegend in Konzerthäusern aufgeführt, weniger in Kirchenräumen. Es ist uns ein Anliegen, das Werk am 3.10.2018 in einer Kirche unseres Stadtteils zu präsentieren. Hierdurch erhoffen wir uns, auch Menschen zu erreichen, denen es aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich ist, ein Konzert in der Innenstadt zu besuchen.

Kategorie: Kultur
Stichworte: Mendelssohn, Köln-Longerich, Konzert, Chor, Elias
Finanzierungs­zeitraum: 02.07.2018 15:15 Uhr - 18.09.2018 23:59 Uhr
Realisierungs­zeitraum: 3.10.2018

Worum geht es in diesem Projekt?

„Elias“ gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Oratorienwerken der Musikliteratur. Dennoch kennen viele Menschen nur einzelne Stücke wie „Denn er hat seinen Engeln“ oder „Hebe Deine Augen auf“, ohne den Zusammenhang in diesem dramatischen Werk einordnen zu können. Wie viele andere Werke der geistlichen Musik wird auch der Elias inzwischen überwiegend in Konzerthäusern aufgeführt, weniger in Kirchenräumen. Es ist uns ein Anliegen, das Werk in Gänze in einer Kirche unseres Stadtteils zu präsentieren. Hierdurch erhoffen wir uns, auch Menschen zu erreichen, denen es aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich ist, ein Konzert in der Innenstadt zu besuchen.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Das Vocalensemble St. Dionysius und die Chorgemeinschaft an St. Bernhard werden dieses große Oratorium in der Kirche St. Bernhard in Köln-Longerich aufführen. Damit bringen wir eines der bekanntesten romantischen Oratorien in unser Veedel und ermöglichen so Menschen, die aus welchen Gründen auch immer nicht in der Lage sind, die Konzertsäle der Innenstadt zu besuchen, dieses Werk zu hören. Aber wir werden mit dieser großartigen Musik auch Menschen über die Stadtteilgrenzen hinaus ansprechen, wie wir aus früheren Konzerten wissen.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Die beteiligten Chöre haben sich intensiv mit dem Werk beschäftigt und sind mit großer Begeisterung der Wucht dieser alttestamentarischen Geschichte gefolgt. Sie haben in den Proben die Spannung zwischen der lyrischen Stimmung von allgemein bekannten Stücken wie “Denn er hat seinen Engeln” und “Hebe Deine Augen auf” und den dramatischen Chorsätzen erfahren, in denen das Volk die Verfolgung und Tötung Elias’ fordert. Helfen Sie uns, diese wunderbare Musik in unserem Veedel in einer unserer Kirchen aufzuführen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Alle Sängerinnen und Sänger der Chöre, die Chorleiter und die musikalische Leiterin, sowie alle Helfer im Umfeld des Konzertes singen und engagieren sich unentgeltlich aus Freude an der Musik. Die Solosängerinnen und –sänger, wie auch alle Orchestermusiker müssen bezahlt werden, denn sie leben von dieser Arbeit. Auch technisches Equipment müssen wir gegen Geld leihen. Mit Ihren Spenden können Sie den Einsatz aller Beteiligten unterstützen und wertschätzen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Vocalensemble St. Dionysius, Köln-Longerich
Der Kirchenchor der Pfarrei St. Dionysius feierte im vergangenen Jahr seinen 150. Geburtstag. Gegründet 1866 in der Gemeinde St. Dionysius wurde er 2010 im Zuge der Umstrukturierung des Erzbistums in Seelsorgebereiche mit dem Kirchenchor von Christ König fusioniert und gestaltet nun unter der Leitung der Seelsorgebereichsmusikerin Maria Bennemann in den vier Kirchen des Seelsorgebereichs Longerich/Lindweiler – St. Dionysius, St. Bernhard, Christ König und der Marienkirche – die Liturgie. Neben der musikalischen Gestaltung der Messen an Hochfesten und anderen wichtigen Terminen der Gemeinde hat der Chor schon unter der Leitung früherer Chorleiter, als da waren Hans-Jakob Hanrath und Hans Küblbeck, mit großer Freude und beachtlichen Erfolgen Konzerte bestritten. Gerne erinnern sich die Sängerinnen und Sänger an die Aufführungen der Bach-Passionen, des Weihnachtsoratoriums von J. S. Bach, verschiedener Orchestermessen und nicht zuletzt an die Aufführung des Mozart-Requiems im vergangenen Jahr. Seit 2007 ist es gute Tradition, Konzerte als Projekte anzubieten, zu denen Gastsänger eingeladen werden, sich für eine gewisse Zeit mit dem Chor zusammenzutun, sich ein Werk zu erarbeiten und es aufzuführen. Das Anliegen ist es, geistliche Musik in den Kirchenräumen der Gemeinde erklingen zu lassen. Für Kirchenräume wurde sie geschrieben nicht für Konzertsäle.
Weitere Informationen:
http://www.sankt-dionysius-koeln.de/gruppen/kirchenmusik/vocalensemble

Chorgemeinschaft an St. Bernhard, Köln-Longerich
1961 zur Einweihung der Pfarrei St. Bernhard gegründet, entwickelte sich die Chorgemeinschaft zu einem festen Bestandteil der Gemeinde. Seit 1999 wird der Chor vom damaligen Kirchenmusiker der Gemeinden Christ König und St. Bernhard, Thomas Gebhardt geleitet. 2007 öffnete der Chor sich über die Gemeinde- und Konfessionsgrenzen hinaus. Er ist seither selbstorganisiert und wird durch den »Verein zur Förderung der Chormusik an St. Bernhard e. V.« (VFCB) finanziell getragen. Seine Aufgabe versteht der Chor nach wie vor in erster Linie in der musikalischen Gestaltung der Liturgie. Darüber hinaus werden von den engagierten Sängerinnen und Sängern in regelmäßig stattfindenden Konzerten große Oratorien und Messen dargeboten. Besondere Projekte der letzten Jahre waren z. B. das Chorjubiläum 2011 mit Puccinis »Messa di Gloria« und Poulencs »Gloria«, die »Britten Days« 2013 sowie das Projekt »Song of Joy« mit Mendelssohns »Lobgesang« und Beethovens »Ode an die Freude« 2015. Die Chormitglieder leben und vermitteln über die Musik nicht nur den Glauben, sie sind vor allem daran interessiert und überzeugt davon, dass dieselbe ein Mittel der Verständigung zwischen den Konfessionen sowie den Völkern darstellt. Diese Überzeugung wird immer wieder u. a. durch die Chorpartnerschaften in Lille und Rostock sowie durch musikalische Projekte mit Flüchtlingen aus verschiedenen Kulturkreisen unterstrichen.
Weitere Informationen zur Chorgemeinschaft an St. Bernhard finden Sie unter
www.chorgemeinschaft.koeln

Projekt-ID: 9393